Der steile Kursanstieg des Dollar nach der US-Präsidentschaftswahl währte nur kurz: Von Anfang Januar bis Mitte Februar gab der Greenback wieder nach, auch weil die neue US-Regierung sich zuvor für einen schwächeren Dollar ausgesprochen hatte und ihre wirtschaftspolitischen Ziele als widersprüchlich ein­gestuft wurden. Dennoch dürfte der Dollar seinen Anstieg fortsetzen. Da die US-Wirtschaft solide wächst, gelten weitere Leitzinserhöhungen 2017 als sehr wahrscheinlich. Dollaranlagen würden damit attraktiver. Der Euro sollte dagegen schwächer tendieren. Investoren befürchten, dass Euro-Gegner bei den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich an Bedeutung gewinnen.

18,3

Prozent

liegt der Euro/Dollar-Kurs unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt.

Wechselkurse

Der Zins- und Wachstumsvorsprung in den USA gibt dem Dollar Auftrieb.

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Aktienmärkte

Die KGVs liegen häufig über dem jeweiligen Zehn-Jahres-Durchschnitt – ein Indiz für hohe Bewertungen.

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Staatsanleihen

Zehnjährige US-Staatsanleihen bieten im internationalen Vergleich attraktive Renditen.

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Quelle: Thomson Reuters Datastream, Stand: 10.02.2017